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Position: EJC2008
Bilder gibt es jetzt hier !!!
Mittelalterliches Gauklerspektakelim Rahmen der Europäischen Jonglierconvention 2008 in KarlsruheKarlsruhe anno domini 2008Seyd gegrüßt Ihr Bürger und Edelleute! gauklerspektakel@ka2008.de Flugblatt vorne und hintenHier ist eine Liste weiterer Bewohner des Mittelalterdorfes
ÜberraschungsgästeAuf diesem Feste befinden sich auch Sepp das Original, Kelvin Kalvus, Jean Jacques und Nicola, und als ganz besonderen Überraschungsgast: bekannt von Cirque de Soleil, der verlumpten Strasse, oder als Weltrekordhalter mit der 25-Stunden- Größere Kartenansicht
Programmplan:Vom 4.-8. August Noch ein persönlicher Rat: Wenn ihr die ganze Zeit über dort zu Campieren wünscht, nutzt das Rundum-sorglos-paket für 120€ mit Duschen, Workshops, Spiele, Zugang zu allen Shows usw. Die Preise und Leistungen findet ihr hier in der Übersicht. Für "Campingmuffel" besteht auch die Möglichkeit in den nahegelegenen Hotels unterzukommen. Oder man bewirbt sich als Helfer, spart 120€ und geniesst die Vorzüge eines Helferbadges für ein paar Stunden Arbeit am Tag. Jonglieren früher, Jonglieren heute…Was war vor der Zeit der glitzernden Las Vegas Shows, des Cirque nouveaus, der Albapasser oder Varietee und Kleinkunstbühnen? Es gibt ein 4000 Jahre altes, ägyptisches Wandgemälde auf dem man vier Frauen sehen kann, wie sie verschiedene 3-Ball Tricks vorführen. Dies drifet nun doch etwas zu weit in die Vergangenheit ab… Wir haben uns als Teil der EJC2008 in Karlsruhe zur Aufgabe gemacht, das zeitliche Umfeld der Jongleure im ausgehenden Hochmittelalter und Spätmittelalter darzustellen. Es herrscht die Blütezeit des Städtewesens. Den Adel hat es aus den kalten Burggemäuern herunter in das lebhafte Treiben innerhalb der Stadtmauern gezogen. Der Stadt Karlsruhe wird das Marktrecht verliehen und an diesem Orte, welcher später auch Günther-Klotz-Anlage genannt sein soll, bieten Handwerker und Händler von überall her ihre Waren feil. Doch nun höret auf: Der alarmierende Schellenklang lautstarker Glöckchen ertönet und erfahrene Händler verstecken in Windeseile ihre kostbarsten Güter. Kinder und Neugierige strömen aus den Häusern und halten Ausschau nach dem "unehrlich" fahrend Volke, welches diese seltsamen Laute erzeugt. Es sind die Narren, Gaukler, Akrobaten, Barden, Spielleute und sogar Zauberer (es wurde leider nicht überliefert, wie viel einzelne Zaubertricks damals kosteten). Diese auffallend gewandeten Gestalten vollführten beeindruckende Kunststücke mit korngefüllten Ledersäckchen, hölzernen Kegeln, Fackeln, Pfannen und Eiern und sammelten nebst Handgeklapper auch ein paar Goldrandthaler aus dem Volke. Hier war nicht der Schwierigkeitsgrad der Jongliermuster gefragt, sondern eher die fesselnde Darbietungsweise damit das Volk den Schauplatz nicht verlässt, ehe der Hut herumgegangen ist. Heutzutage trägt der Jongleur nicht mehr den selben sozialen Rang wie Diebe, Bettler oder Latrinenentleerer. Heute werfen Wirtschaftsbosse, Ingenieure, Ärzte und andere hochdekorierte Personen gerne mal ein paar Bälle oder Keulen in die Luft. Sei es zu ihrem eigenen Vergnügen oder aus sportlichen bzw. gesundheitlichen Gründen. Trotz allem ist und bleibt der Jongleur ein gesellschaftliches Fabelwesen. |
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